


Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB, ehemals DSB) haben für die Jahre 2004 bis 2008 eine weitreichende Kooperation im Bereich "Sport und Umwelt" vereinbart, die zu einer abgestimmten und effizienteren Förderpolitik beitragen soll.
Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen Projekte initiiert und gefördert werden, die modellhafte Lösungen für zentrale Konflikte und Probleme zwischen Sport und Umwelt liefern bzw. zu einer nachhaltigen Sportausübung anregen.
Neben der Erarbeitung und Erprobung neuer Konzepte und Methoden sollen von den Projekten Multiplikatorwirkungen ausgehen. Dies bezieht sich einerseits auf die Nachahmung bewährter Lösungen durch Sportverbände und -vereine. Andererseits sollen von den Projekten möglichst auch Wirkungen auf das allgemeine Freizeitverhalten ausgehen.
Die Kooperation zwischen DOSB und DBU wird von der "Clearingstelle Sport und Umwelt" koordiniert. Ihre Hauptaufgabe ist die fachliche und organisatorische Unterstützung von Antragstellern. Darüber hinaus unterstützt sie die Jury des DOSB bei der Bewertung der eingereichten Anträge und zeichnet gemeinsam mit dem DOSB für die Verbreitung von relevanten Projektinformationen verantwortlich.
Der DOSB hat Sport mit Einsicht e.V. mit der Erfüllung der genannten Aufgaben der Clearingstelle beauftragt. Sport mit Einsicht ist langjähriger Partner des DOSB bei der Initiierung und Realisierung von Umweltvorhaben.


Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) setzt sich für die Umweltverträglichkeit von Standort, Bau, Betrieb und Unterhaltung von Sportanlagen ein. Besondere Bedeutung hat dabei die rationelle Verwendung von Energie, Fläche, Trinkwasser und anderen Ressourcen. Der Ausbau bestehender Anlagen und die Umwidmung nicht mehr genutzter Gebäude und Flächen sollen Vorrang vor Neubau haben. Art und Ausmaß sportlicher Aktivitäten in Natur und Landschaft sollen sich an der Tragfähigkeit der Naturräume orientieren.
Der DOSB tritt für einen Sport der kurzen Wege ein und bevorzugt siedlungsnahe, leicht und gefahrlos zugängliche Standorte. Vereine mit eigenen Sportanlagen haben eine besondere Verantwortung. Sie können eine Vorbildfunktion erfüllen und mit beispielhaften Lösungen ihre Mitglieder ermutigen, entsprechende Maßnahmen auch in ihrem privaten Bereich zu realisieren. Umweltgerechtes Handeln ist häufig auch ökonomisch vorteilhaft; dies erleichtert die Umsetzung entsprechender Projekte.
Weitere Informationen unter: Deutscher Olympischer Sportbund 
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